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Webinar: Angewandte Trainingswissenschaft - Trainingsplanung einfach und effektiv

Belastungssteuerung und Übungsgestaltung basieren auf essentiellen Prinzipien der Anatomie und Physiologie. Dieser Kurs schafft einen Überblick über die wichtigsten Inhalte für die Belastungsgestaltung und Übungsauswahl für den Eigenbedarf sowie die Arbeit mit Patienten und Sportlern.

Trends und einseitige Literatur kommunizieren eine isolierte Trainings- oder Therapiemethode als überlegen und als allgemeingültigen Ansatz. Dies birgt verschiedenen Risiken. Bestehende Konzepte und Belastungsvorgaben zu kopieren, ohne die Hintergründe zu verstehen lässt uns unflexibel und langfristig uneffektiv arbeiten. Dieses Seminar besteht aus zwei Teilen, in denen kurz und kompakt die Grundlagen der funktionellen Anatomie und angewandten Physiologie beschrieben werden. Teil 1 – Funktionelle Anatomie: Man muss nicht zwingend den genauen Ursprung und Ansatz verschiedener Muskeln kennen, um effektiv zu arbeiten. Viel wichtiger ist ein grundlegendes Verständnis der anatomischen Kniffe. Im ersten Kursteil erarbeiten wir die wichtigsten Bestandteile der funktionellen Anatomie anhand konkreter Übungen und deren Variationen. Hierzu ein einfaches Beispiel: Zu Wissen welcher Teil der Wadenmuskulatur zweigelenkig ist, lässt uns Kräftigungs- und Dehnübungen individueller und effektiver gestalten. Wenn dieses grundlegende Prinzip der Mehrgelenkigkeit und Vorverkürzung verstanden ist, so lässt es sich problemlos auch zur Aktivierung der tiefen Rückenmuskeln einsetzen. Teil 2 – Angewandte Physiologie: Gerade im Bereich der Ausdauertrainingsgestaltung sowie der Kombination von Belastungsintensität und Umfang gibt es verschiedene Ansätze. Für die tägliche Arbeit ist es wichtig, ein einfaches Modell der Dokumentation und Nachvollziehbarkeit zu haben. Gleichzeitig sollten die Ausdauerbelastungen entsprechend bewertet und gestaltet werden können. Hierzu ein einfaches Beispiel: High Intensity Intervall Training (HIIT) wird in der Literatur häufig als dominierende Trainingsmethode dargestellt. Eine individuelle und vor allem langfristige Trainingssteuerung bedeutet aber wesentlich mehr. Die Ausdauerleistungsfähigkeit setzt sich aus verschiedenen Faktoren und entsprechend dazu den jeweils wirksamsten Trainingsmethoden zusammen. So wird die maximale Sauerstoffaufnahme anders trainiert als die Laktatkinetik oder die Glykogenspeichervergrößerung. Letztlich resultiert alles in einer entscheidenden Frage: Welche Übungsvariation (Anatomie) und welche Trainingsmethode (Ausdauer) bewirken welche Adaptation?

Inhalt

  • Funktionelle Anatomie
  • Konkrete Übungsbeispiele
  • Anatomische Zusammenhänge
  • Training mit Körpergewicht und Kleingeräten
  • Angewandte Physiologie; Schwerpunkt Ausdauer
  • Konkrete Trainingspläne
  • Trainingsmethoden im Vergleich

Praxisteil: In der Praxis erfahren und besprechen wir Feinheiten in der Belastungsgestaltung. Außerdem werden verschiedene Ansätze an konkreten Beispielen besprochen und gezeigt.

Ziele

  • Flexibel agieren mit neuen Erkenntnissen
  • Wissenschaftlichen Hintergrund verstehen
  • Direkter Nutzen für Arbeit mit Patienten und Eigenbedarf
  • Erweiterung des eigenen Werkzeugkoffers an Methoden

Bemerkung

Webinare bieten Chancen und ermöglicht Vorgehensweisen, die dem Präsenzunterricht ebenbürtig sind. Die Zugangsdaten erhalten Sie bis spätestens 1 Tag vor dem Webinar per Mail.

Kursdaten folgen


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